»Undetermined Objects«
       
     
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»Undetermined Objects«

Eine Kollektion skeuomorpher Gefässe

Ob Blumenvasen, zeitgenössische Glascontainer oder blosse Skulpturen, das bleibt die offene Entscheidung des Betrachters. Auf der Gestaltung bedeutungsoffener Artefakte liegt der Fokus dieses Master-Projekts - eine Kollektion von Gefässen, welche ihren ästhetischen Charakter dem Skeuomorphismus als Form der Nachahmung verdankt. 

»Die Bezeichnung Skeuomorphismus wird verwendet, um die Art zu beschreiben, in der Designer eines Mediums die Charakteristiken eines anderen Mediums übernehmen. (Vgl. Vickers 1999, S.3)«.

In dieser Arbeit werden die Charakteristiken von mundgeblasenem Glas übernommen, um Objekte zu kreieren, deren Form auf die ersten Gefässe der Menschheit – die Organe von Tieren und die harte Schale von Früchten – zurückgeht. 

Anders betrachtet, könnte man über durch Glas nachgeahmte Luft- oder Wasserblasen sprechen, welche in schwere Eisengestelle gezwängt wurden.  Oder sogar von organischen Gefässen, denen die Eisengestelle als Prothesen dienen und ihnen damit die Fähigkeit zum Stehen ermöglichen.  Ob in diesen Gefässen etwas Physisches oder rein Symbolisches oder auch gar nichts aufbewahrt wird, ist eine Entscheidung, welche beim Nutzer liegt.

Diese erste – auf 8 Prototypen limitierte Serie – ist das Resultat einer Zusammenarbeit mit der Glasi in Hergiswil. Ohne die jahrzehntelange Erfahrung von Herrn Eduard Arabiano und seinen beiden Mitarbeitern, den Glasbläser Eugenio Lopes und Manuel Catalao, wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen.  

Bei jedem in die Eisengestelle mundgeblasenen Gefässe wurde hoher Wert auf Exklusivität gelegt. Auch wenn die Gestelle in Massen produziert werden könnten, führen die direkt ins Gestell mundgeblasenen Gefässe immer wieder zu einem Unikat, was in der Unberechenbarkeit des Materials Glas begründet ist. Die traditionelle Arbeit der Glasbläser ermöglicht innerhalb unserer stark industrialisierten Zeit noch immer die Produktion von einzigartigen Objekten. 

»Undetermined Objects« ist eine Hommage an die Gefässe und ihre Funktion. Eine Hommage, die auch als offener Dialog zwischen Betrachter und Objekt konzipiert wurde. Seltsam wirkende Formen, welche schwer – oder gar nicht – einzuordnen sind. 

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